Ein Rundgang durch die kenova

Der Besucheransturm war gross: Rund 7500 wollten einmal ins ­Innere der neuen kenova Kehrichtverwertungsanlage blicken und nutzten die Gelegenheit dazu an den Eröffnungstagen Ende August.

Je nach dem, zu welchem Zeitpunkt man bei der kenova ankam, wartete man eine halbe Stunde und länger, bis man eingelassen wurde. Doch das Warten lohnte sich: Ein Rundgang im Inneren des Neubaus offenbarte den Besucher*innen die Dimensionen der Anlage, die «mehr ist als eine moderne Kehrichtverwertungsanlage. Sie gewährleistet die sichere Behandlung nicht verwertbarer Abfälle, produziert Strom und Fernwärme und führt wertvolle Metalle zurück in den Stoffkreislauf.» (Zitat von der Website der kenova AG).

In der kenova werden jährlich rund 220 000 Tonnen Abfall verbrannt (aus Zuchwil kommen 4000 Tonnen). Gut zu wissen: Der Abfall verschwindet dadurch nicht einfach: Rund ein Viertel, also 250 Kilogramm pro Tonne Abfall, bleibt als Schlacke zurück und muss auf einer Deponie gelagert werden.
Text und Bilder Monika Frischknecht

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