Der KiJuZu-Mitarbeiter Yannik stellt sich vor und gibt Einblick in den Kita-Alltag. Er arbeitet seit zweieinhalb Jahren im KiJuZu auf der Schülergruppe (grün).
Was genau ist der Beruf FaBe K?
Yannik: FaBe K steht für Fachperson Betreuung Kind. Diese Fachkräfte unterstützen Kinder in Kindertagesstätten, Horten oder Kinderheimen, fördern ihre Entwicklung und gestalten ihren Alltag. Sie helfen bei alltäglichen Aufgaben wie Essen, Körperpflege und der Gestaltung von Freizeitaktivitäten, um die Kinder zu mehr Selbständigkeit zu befähigen.
Was sind die Vor-, und Nachteile im Beruf?
Vorteile: Sinnstiftende Arbeit – man kann die Entwicklung und das Wohlbefinden von Kindern fördern und einen positiven Einfluss auf deren Leben haben. Abwechslungsreich – der Beruf bietet viel Abwechslung, da jedes Kind und jeder Tag anders ist. Förderung der Entwicklung – Man hilft den Kindern, ihre Autonomie und Fähigkeiten zu entwickeln und unterstützt sie bei ihren täglichen Aktivitäten.
Nachteile: Lärm – Kinder sind oft laut, was zu Müdigkeit oder Reizbarkeit führen kann.
Körperliche und emotionale Belastung – Der Beruf ist oft körperlich anstrengend und erfordert viel Geduld und emotionale Stärke. Krankheitsrisiko – als Fachkraft ist man häufiger Viren ausgesetzt, was zu mehr Krankheitstagen führen kann.
Wie kamst du zu dem Beruf?
Meine Mutter und meine Schwester arbeiten beide in einem sozialen Beruf. Dadurch wurde schon in meiner Kindheit mein Interesse geweckt, später vielleicht auch mal eine soziale Arbeit auszuführen. Als ich in der 9. Klasse war, habe ich in vielen Berufsbranchen geschnuppert und meine Erfahrungen gesammelt. Bei einem Beruf wurde mein Interesse sehr geweckt und dies war FaBe K. Meine beiden Cousins waren zu diesem Zeitpunkt in einer Kita, welche nicht weit von mir zu Hause war. Dies war für mich noch mehr Ansporn, in einer Kita eine Lehre zu absolvieren. Heute bin ich 23 Jahre alt und mehr als zufrieden mit meinem Beruf.
Wie du erwähnt hast, sind Kinder manchmal sehr laut. Hast du einen Tipp, um eine laute, quirlige Kinderschar etwas zu beruhigen und die Kinder runterfahren können?
Ich schaue auf die Bedürfnisse der Kinder und versuche sie herauszulesen. Klare und ruhige Kommunikation auf Augenhöhe kann auch helfen.
Hast du ein Lieblingsspiel, das du mit den Kindern spielst, drinnen und draussen?
Ich spiele sehr gerne Fussball mit den Kindern, da können wir uns alle gut entfalten. Drinnen sind es die Gesellschaftsspiele, die mir sehr Spass machen.
Was gefällt dir am meisten am Beruf?
Die Kinder in ihrer Entwicklung zum erwachsenen Menschen zu begleiten, zu unterstützen und zu betreuen.
Welche Vorteile siehst du beim KiJuZu als Arbeitgeber?
Gute Entwicklungsmöglichkeiten und ein gutes Team, das sich für die Mitarbeiter einsetzt.
Hast du berufliche Wünsche / Träume?
Ich würde mich sehr gerne weiterbilden im Svf Leadership oder an der HF. Auf der Schülergruppe bin ich zu Hause und bin froh, hier weiter arbeiten zu dürfen. Ich kann mir vorstellen, eventuell mal die Gruppenleitung zu übernehmen, natürlich nur nach Absprache mit der aktuellen Gruppenleitung.
Interview: Miriam Schmid